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Grundsätzlich sollten erste Surf Versuche mit dem Sup unter fachkundiger Anleitung erfolgen - auch wenn man schon ein erfahreren "SUP"-ler ist.
Wenn man erstmal ohne Wellen oder bei sehr kleinen Wellen im Meer Paddeln geht, stellt man schnell fest, dass aufgrund von Gezeiten, Wind und Strömung es etwas ganz anderes als im Flachwasser ist! Bevor Du loslegst achte auf die richtige Ausrüstung. Anders als in Fließgewässern wird für das SUP-Surfen im Meer theoretisch vom Tragen einer Weste abgeraten. Zu beachten sind jedoch die Vorschriften, die von Land zu Land unterschiedlich sind. Das Tragen einer Weste wird bei allen surf-orientierten Boardsportarten als Risiko und Hindernis gesehen, da man auf dem Wasser oder auf dem Board mit einer Weste weniger agil ist. Beim Surfen ist es ganz normal ins Wasser zu fallen und wieder auf das SUP zu steigen und wird nicht als kritisch eingestuft. Wenn du eine längere Strecke über das Meer paddeln möchtest (z.B. Channel Crossing) kann eine Weste empfehlenswert sein, in Italien und Kroatien ist nach jetzigen Kenntnisstand eine Weste vorgeschrieben, erkundige Dich also wie es in Deinem Zielland aussieht. Dies gilt übrigens nicht nur für das Meer, sondern kann auch für Seen und Flüsse gelten. Um das Sup im Meer nicht zu verlieren sollte man nur mit der SUP-Leash, die ja bekanntlich am Bein befestigt wird, ins Wasser gehen. Besorge dir ein Tide Chart bei den lokalen Surf- und Boardshops, bevor Du Dich ins Meer an eine unbekannte Stelle begibst.
Bevor du an einem unbekannten Spot rauspaddelst, sind der Wind, die Strömung, der Wellengang und auch die anderen Surfer zu beobachten!
Aufgrund der mannigfaltigen Bedingungen gibt es konträre Herausforderungen bzw. Gefahren. Wenn das Wasser flach und ruhig ist, kein Wind geht oder kaum Strömung herrscht, kannst Du ganz entspannt paddeln. Die Herausforderung bei stärkerem Wind besteht darin, dass man genug Ausdauer und Kraft hat, um zurück zu paddeln. Für Anfänger ist ein Starker Off-Shore Wind (also ein Wind der dein Board von der Küste wegtreibt) daher gar nicht geeignet und kann sehr gefährlich werden.
Hinweis: Sehr große Wellen entstehen meist leichter bei Niedrigwasser.
Du, dein SUP und das Meer
Du solltest mit den grundlegenden Selbstrettungstechniken vertraut sein, besuche daher einen SUP Sicherheitsworkshop.
In dem Workshop werden Dir unter anderem folgende Fähigkeiten und Kenntnisse vermittelt:
Im Knien und im Sitzen zu Paddeln (sollte z.B. starker Off-Shore Wind oder starke Strömung herrschen.
Paddeln mit den Händen (auf dem Bauch liegend), sollte das Paddel verloren gegangen oder gebrochen sein.
Auch lernt man verschiedene Hilfe-Symbole, wie z.B. Paddel über dem Kopf von Seite zu Seite winken, um vom Ufer aus besser gesehen werden zu können. Wenn man auf dem Board sitzt und eine, in die Luft gestreckte Faust bildet, bedeutet dies, das jemand Hilfe benötigt.
Wenn man sich beim Stand Up Paddeln in einer Gefahrensituation befindet, sollte man beim Board bleiben.
1. Man kann sich daran festhalten, es bewahrt einem vor dem Ertrinken
2. Wenn jemand zur Rettung kommt wird man besser gesehen als ein einzelner Schwimmer.
Überschätze nie deine Fähigkeiten und Konditon/Ausdauer.
Im Flachwasser erscheint das Paddeln meistens mühelos, im Meer hingegen ist dieser SUP Sport physisch sehr anstrengend, hier lauern ganz andere vorallem stärkere Naturgewalten.
Wind, Wellen und Gezeiten dürfen nicht unterschätzt werden.
Halte Dich immer in Küstennähe auf, wenn Du die Küste nicht mehr siehst, bist Du definitiv zu weit draussen.
Im Meer kann man sehr schnell abtreiben, vor allem wenn man mit ein SUP unterwegs ist!
Beachte daher unsere Ratschläge für das Stand Up Paddling und immer schön aufwärmen bevor es ins Wasser geht.